Schlagworte: Lenore Weitzman, Ehe, Scheidung, Zusammenleben, Vertragsrecht, Hausbeziehungen, Familienrecht Offensichtlich hat Professor Weitzman die Zukunft des Hausrechts als Vertragsrecht angesehen, aber gerade bei intimen Verträgen ist das Buch von Professor Weitzman am beunruhigendsten und erschreckendsten. Es ist beunruhigend, sich Tausende von Paaren vorzustellen, die den Ehevertrag als eine Art Fix-it-Handbuch für ihre Beziehung verwenden (nicht anders als Daceys How to Avoid Probate), nur um zu einem späteren Zeitpunkt zu entdecken, dass ihr intimer Vertrag nicht durchsetzbar ist, wertloses Stück Wunschdenken. Diese Rezension von Lenore J. Weitzmans Buch The Marriage Contract: Spouses, Lovers, and the Law diskutiert diese ausgezeichnete und erschöpfende Abhandlung über die Wechselbeziehung von Familienrecht und Vertragsrecht. Weitzmans Buch ist das Ergebnis von zehn Jahren soziologischer Forschung zu Ehe und Scheidung und wirbt damit, “dass er “expertenübergreifende Ratschläge zum Abschluss eines Partnerschaftsvertrags für gleichberechtigte Partnerschaften, traditionelle Ehen, wiederverheiratete Eltern, homosexuelle Paare, Mitbewohner gibt, die Palimony vermeiden wollen”. Das Buch bietet eine prägnante, kritische Analyse des traditionellen Ehemodells und seiner Regulierung durch geltendes Recht. Der wichtigste Beitrag des Buches ist sein Argument, dass die gesellschaftlichen Realitäten des späten 20. Jahrhunderts anachronistische archaische rechtliche Annahmen sowohl in Bezug auf verheiratete als auch unverheiratete Paare gemacht haben. Um die Ungleichheiten zu beseitigen, die sich aus dem richterlichen Ermessen im Bereich der häuslichen Probleme ergeben, schlägt Weitzman vor, dass die beste Methode zur Regelung von Beziehungen “intime eheliche und nichteheliche Verträge” seien. Professor Weitzman, der Soziologe ist, aber kein Rechtsanwalt ist, hat ein rechtliches “How-to”-Handbuch mit Mustervereinbarungen und Vertragsbestimmungen geschrieben. Sein Buch ist gefährlich, weil viele Leser die rechtliche Analyse überspringen und direkt zu den Musterverträgen übergehen können. Ihre Vorbehalte reichen jedoch grob nicht aus, um den Leser vor möglichen rechtlichen Fallstricken in den Mustervereinbarungen zu warnen.

Diese illustrativen Entwürfe sind mit rechtlichen Gefahren behaftet, insbesondere für die Naiven, die Vertrauensmenschen und die legalen Analphabeten. Das Buch von Professor Weitzman ist insofern potenziell schädlich, als es zweifelhafte Rechtsberatung durch amtlich klingende, jargongeladene, modellhafte Intimverträge bietet. Als solche sind diese “Verträge” der schwächste und am wenigsten wertvolle Teil des Buches. Abonnieren Sie dieses kostenlose Journal für weitere kuratierte Artikel zu diesem Thema . . . . 727 East Dean Keeton StreetAustin, TX 78705Vereinigte Staaten512-232-1375 (Telefon) Law & Society: Family Law, Relations & Dispute Resolution eJournal Loyola of Los Angeles Law Review, Vol.


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