Der einzige Fall, in dem der Rahmentarifvertrag nicht für Arbeitnehmer in Führungspositionen (Leitende Angestellte – LA) gilt, ist, wenn die in den einzelnen Verträgen vereinbarten Bedingungen zumindest den Bedingungen des Rahmentarifvertrags in jeder Hinsicht entsprechen. Zu den besonderen Unterscheidungsmerkmalen gehören in erster Linie sehr lange Kündigungsfristen und Schadensersatzansprüche, die bei nachvertraglichen Wettbewerbsverbotsklauseln zugunsten des Arbeitgebers weit überdurchschnittlich hoch bezahlt werden. Er drängte auf einen Dialog auf der Grundlage dessen, was bereits vereinbart worden war, um “den Tarifvertrag so bald wie möglich zu unterzeichnen”. In Bezug auf die Bedingungen der Vereinbarung hob Huber die neuen Bedingungen für Leiharbeitnehmer in metallverarbeitenden Betrieben hervor und sagte, dass der Kompromiss den Arbeitsteilungen in den Betrieben entgegengewirkt habe, während gleichzeitig die Tarifverträge der IG Metall flexible Lösungen für eine “flüchtige Wirtschaft” lieferten. Schließlich wies Helga Schwitzer, Mitglied des IG-Metall-Vorstands, auf die wichtige Rolle der Sozialpartner auf Der Betriebsebene hin. Sie betonte, dass es ihre Verantwortung sei, die einzelnen Punkte des Pilotabkommens aus Baden-Württemberg umzusetzen. Am 22. Mai 2012 begrüßte Frau Schwitzer in einer Pressemitteilung auch den mit der VGZ erzielten Kompromiss zur Verbesserung der Bedingungen für Leiharbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie. Obwohl die Gewerkschaft das Unternehmen, das die neue Vereinbarung angeblich blockiert hatte, nicht namentlich nannte, konnte es als Lek anerkannt werden, das Novartis gehört. Die IG BCE und der Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie waren mit komplexen Diskussionen in die zweite Runde gestartet, die durch den starken Umsatzrückgang in der Branche in diesem Jahr behindert wurden. Die chemische und pharmazeutische Industrie hat Rekordjahre hinter sich, leidet aber unter Handelskonflikten und einer schwachen industriellen Nachfrage.

In der letzten Verhandlungsrunde hatten sich Arbeitgeber und IG BCE auf durchschnittliche Einkommenssteigerungen mit einem Gesamtvolumen von 4,6 Prozent für 15 Monate geeinigt. “Wir wollten es nur schriftlich haben, wie viel ein Arbeitnehmer tun muss und zu welchem Preis”, sagte Ledinek und wies darauf hin, dass alle Unternehmen ihren Mitarbeitern viel mehr bezahlten, als in der vorherigen Vereinbarung festgelegt wurde. Martin Kannegiesser, Vorsitzender der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall), empfahl in einer Presseerklärung anderen Tarifverhandlungsregionen, die Bestimmungen des Pilotvertrages in Baden-Württemberg zu übernehmen. Er forderte auch ein Ende der politischen Debatte über die Einführung eines nationalen Mindestlohns für Leiharbeit, da zwei neue Vereinbarungen Leiharbeitnehmern eine bessere Bezahlung und die Aussicht auf eine Aufnahme als festangestelltes Personal garantierten. In Zeiten der Globalisierung und des demografischen Wandels verändert sich das allgemeine Klima für Manager immer schneller, auch für Manager in der chemischen und pharmazeutischen Industrie.


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